Kirchenmusikalische Mitteilungen 2/2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit der vorliegenden Ausgabe der „Kirchenmusikalischen Mitteilungen“ ist für mich der Zeitpunkt gekommen, Abschied zu nehmen, da ich zum 1. August nach 33 Jahren und 9 Monaten als Leiter des Fachbereichs Kirchenmusik im Erzbistum Paderborn in den Ruhestand treten werde.  Insgesamt betrachtet waren es erfolgreiche Jahre, hat die Kirchenmusik in diesen Jahren – vor allem im Hinblick auf die Stellensituation und die materielle Unterstützung durch das Erzbistum – doch große Fortschritte gemacht.

Ganz herzlich bedanke ich mich an dieser Stelle für zahllose Begegnungen, Anregungen und auch für konstruktive Kritik. Es muss nicht in besonderer Weise hervorgehoben werden, dass man als Einzelperson kaum etwas hätte bewirken können. Alles, was erreicht wurde, konnte Realität werden nur durch die Unterstützung zahlreicher anderer Personen, von denen ich an dieser Stelle nur eine kleine Auswahl aufführen kann. An allererster Stelle ist hier meine Kollegin, Frau Rita Kramer, zu nennen, die mit Umsicht, Weitsicht und Eigeninitiave das Alltagsgeschäft sowie Vieles, was darüber hinausgeht, bewältigt hat. Sodann muss das Kollegium der DKM erwähnt werden, das gleichsam die Säulen bildet, auf denen die Arbeit des Fachbereichs Kirchenmusik ruht. Chortage, Aus- und Fortbildung, Publikationen usw. – all das wäre ohne die Mitarbeit der Kollegen*innen gar nicht möglich gewesen. Ähnliches gilt auch für die Inhaber*innen der Leuchtturmstellen. Zusammen mit den DKM wirken sie als Multiplikatoren und bilden ein unverzichtbares Netz von kirchenmusikalischer Professionalität. Selbstverständlich ist auch an alle diejenigen zu denken, die sich nebenberuflich oder ehrenamtlich auf dem weiten Feld der Kirchenmusik engagieren und die Kirchenmusik vor Ort prägen und lebendig halten. Stellvertretend für die zahlreichen Kolleginnen  und Kollegen aus dem Generalvikariat seien Frau Dr. Annegret Meyer (Leiterin der Abteilung „Glaube im Dialog“, in die der Fachbereich Kirchenmusik integriert ist) und Herr Gregor Segin genannt, die mich und meinen Aufgabenbereich in den letzten Jahren auf vielfältige Weise und nach Kräften unterstützt haben.

Schlussendlich darf ich meiner Freude Ausdruck verleihen, dass mit Dominik Susteck, der sich in diesem Heft selbst kurz vorstellt, eine künstlerisch äußerst profilierte Persönlichkeit meine Nachfolge antritt. Mit einem Artikel zur Mauricio Kagel möchte ich Herrn Susteck, dem Komponisten und Interpreten avantgardistischer Orgelmusik, meine Reverenz erweisen. Gleichzeitig wünsche ich ihm von ganzem Herzen ein erfolgreiches Wirken für die Kirchenmusik im Erzbistum Paderborn.

Die besten Wünsche für Sie und für alle, mit denen Sie sich verbunden fühlen – ade,

Ihr

Paul Thissen